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Win – Win – Tipps für den erfolgreichen Unternehmenskauf und -verkauf

By 12. Juli 2021Aktuelles

Für viele Unternehmer ist der Verkauf der eigenen Firma eine einmalige, meistens auch eine sehr emotionale Angelegenheit. Wie Käufer und Verkäufer zueinander finden, wissen gute Berater.

Wie verkauft man erfolgreich? 

Guter Rat hilft Ihnen, das optimale Ergebnis zu erzielen. Den bestmöglichen Verkaufspreis für ein Unternehmen zu erzielen, kann eine nervenaufreibende und langwierige Angelegenheit sein. Doch mit einer rechtzeitigen Anpassung der Organisation und einem klugen Konzept können Unternehmer den Wert sichtbar und ihre Firma übergabefähiger machen.

1. BESSER FRÜHER ALS SPÄTER

Ein Unternehmen wird nicht von heute auf morgen verkauft. Doch wann sollte der Vorbereitungsprozess idealerweise beginnen? „Möglichst früh, wenn die Entscheidung dazu auch emotional gereift ist“, sagt Jürgen Wirobski, Partner bei WuR, Escheburg. Er empfiehlt dem Eigentümer:in, mit allen am Prozess beteiligten Personen eine gemeinsame Idee und Strategie zu entwickeln. „Sonst kann es zu sehr starken Irritationen im Verkaufsprozess führen“, so Jürgen Wirobski.

2. GUTE BERATER LOHNEN SICH

Der Verkaufsprozess von Unternehmen ist ein komplexer Vorgang mit vielen Stolperfallen. Deshalb lohnt es sich, von Beginn an kompetente Berater und Juristen mit ins Boot zu holen. „Ich erlebe eine hohe Offenheit von Unternehmern, denn oftmals fehlt ihnen der Sparringspartner, mit dem sie sich über die Unternehmensführung und -ausrichtung austauschen können“, erklärt Ina Rathje von der WuR Unternehmensberatung. Deshalb seien Berater meistens sehr willkommen.

3. UNTERNEHMENSWERT RICHTIG EINSCHÄTZEN

Branchenmultiplikatoren, die aus Erfolgskennzahlen abgeleitet werden, bieten Orientierung für eine erste Unternehmensbewertung. Damit beginnt aber erst die Verhandlung, an deren Ende fast immer ein geringerer Kaufpreis steht. „Wert ist das Unternehmen, was am Ende bezahlt wurde“ bringt es Jürgen Wirobski auf den Punkt. Denn der Unternehmenswert ist nicht der Kaufpreis.

4. DUE DILIGANCE DECKT SCHWÄCHEN AUF

Nicht selten versuchen Inhaber, die Unternehmensbewertung positiv zu beeinflussen. „Zum Beispiel indem er im Rahmen einer Verkäufer-Due Diligence mögliche Risiken des Käufers beseitigt“, erklärt Rechtsanwalt Joachim Kudoweh von der Kanzlei Kudoweh, Hamburg. Gibt es zwar gute Zahlen in den Bilanzen, aber einen Innovationsstau im Unternehmen, wird das spätestens im Due Diligence-Verfahren aufgedeckt. „Wichtig ist deshalb, dass die kritischen Punkte vor dem Verkauf identifiziert und bereinigt werden“, meint Kudoweh.

5. ZUKUNFTSFÄHIGKEIT STEIGERT DEN WERT

Investoren schauen vor dem Kauf eines Unternehmens vor allem darauf, ob das Geschäftsmodell in Zukunft noch trägt oder ob es so umgebaut werden kann, dass es zukunftsfähig wird. Gute Zahlen der Vergangenheit – insbesondere der letzten drei bis vier Jahre, Kontinuität im Management und Investitionen in die Digitalisierung sind daher durchaus wertsteigernde Elemente. Denn: „Ein Unternehmen, das keine überzeugende Vergangenheit hat und nicht zukunftsfähig ist, lässt sich nicht verkaufen“, stellt Unternehmensberaterin Ina Rathje klar.

 

Author Ina Rathje

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